Hy.Summit.Rhein.Ruhr 2026 erstmals gemeinsam mit der HYDROVERSE CONVENTION
Wie kommen Innovationen schneller aus Forschung und Start-ups in die industrielle Anwendung? Diese Frage stand am zweiten Tag des Hy.Summit.Rhein.Ruhr 2026 im Mittelpunkt.
Auf der Messe Essen fand der Dekarbonisierungskongress erstmals gemeinsam mit der HYDROVERSE CONVENTION des H2UB statt. Damit traf die Innovationskraft der europäischen Wasserstoff-Start-up-Szene auf die Industrie- und Anwendungskompetenz des Ruhrgebiets.
Die Diskussionen machten deutlich: Für eine erfolgreiche Transformation braucht es mehr als technologische Lösungen. Entscheidend sind wettbewerbsfähige Energiepreise, eine rechtzeitig verfügbare Strom- und Wasserstoffinfrastruktur, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie verlässliche Absatzmärkte für klimafreundliche Produkte.
Bereits zum Auftakt am ersten Veranstaltungstag in Duisburg hatte die Gala unter der Leitfrage „Dekarbonisierung oder Deindustrialisierung?“ gezeigt, wie eng Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit, Investitionsbedingungen und der Erhalt industrieller Wertschöpfung miteinander verbunden sind.
DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck lenkte den Blick auf die Frage, wo Investitionsentscheidungen tatsächlich fallen: „Ob aus Dekarbonisierung neue industrielle Wertschöpfung entsteht, entscheidet sich zwischen Investitionsabsicht und Baubeginn – bei Netzanschlüssen, Flächen und Genehmigungen. Als Wirtschaftsförderung bringen wir Unternehmen früh mit den entscheidenden Partner:innen zusammen und begleiten sie bis zur Umsetzung.“
Insgesamt kamen beim Hy.Summit.Rhein.Ruhr 2026 rund 700 Teilnehmer:innen und mehr als 50 Redner:innen aus Industrie, Mittelstand, Politik, Wissenschaft und Start-up-Szene zusammen.
Weiter geht es am 26. November 2026: Beim Perspektiventag im Rahmen der HEATEXPO in Dortmund stehen die industrielle Wärmeversorgung und die Rolle von Wasserstoff im Fokus.
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